Poker

Wenn man an Poker denkt, so fällt einem zunächst einmal der Mann ein, der Haus, Hof und Familie beim Pokerspiel verloren hat. Ganz so schlimm muss es aber nicht kommen, aber wie bei allen Glücksspielen, besteht auch hier eine gewisse Suchtgefahr. Aber man kann das Kartenspiel auch ohne Geldeinsätze spielen, und sich einfach des Vergnügens wegen darauf einlassen.

Dieses Kartenspiel wird bevorzugt von Männern gespielt, wobei sich mittlerweile auch eine Reihe von Frauen für das Spiel begeistern kann. Hat man also einen Pokerbegeisterten Ehemann daheim, der zum wöchentlichen Pokerabend aufbricht, so kann Frau sich einiger ruhiger Stunden bei einem Kostenlosen Sudoku Rätsel gewiss sein, da eine Pokerrunde sich über viele Stunden hinziehen kann.

Das Poker spielen ist ein Kartenspiel was in der Regel aus zweiundfünfzig Karten besteht.
Mit jeweils fünf Karten sollte eine Hand gebildet werden. Das spannende an dem Spiel sind nun die Einsätze. Ohne zu Wissen was der Gegenner für ein Blatt auf der Hand hat, setzt man einen Einsatz, der aus Geld, Chips oder anderen Dingen (Haus, Boot, Jacht, Großmutter) bestehen kann auf sein eigenes Blatt, und hofft, dass der Andere schlechter da steht. Die Einsätze werden dann so lange erhöht, bis einer der Spieler das Blatt des Anderen sehen möchte. Zwischendurch kann man auch aus dem Spiel aussteigen, indem man keine Einsätze mehr macht.

Diese Einsätze sind allerdings mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden, was vielleicht auch den Reiz des Spiels ausmacht. Sollte der andere Spieler aussteigen, so hat man gewonnen, ohne das Blatt zeigen zu müssen. Es besteht also auch die Möglichkeit des Bluffens. Besonders gefürchtet ist dabei der gemeine, finstere Pokerblick.

Besonders geübte Spieler schaffen es, durch einen starren, unveränderten Blick die Gegner so zu verunsichern, dass sie ihre Einsätze einstellen. Wer die undurchsichtige Mimik nicht so gut beherrscht, der setzt sich einfach eine Sonnenbrille auf.

Bei öffentlichen Pokerturnieren sieht man daher oft schwarz gekleidete Menschen um einen runden Tisch sitzen, die eine Sonnenbrille tragen. Wobei die Farbwahl der Kleidung den Gegner eigentlich nicht verunsichert, es sei denn man hat sie seit längerem nicht gewaschen.
Dieses Szenario erinnert dann ein wenig an eine Mafiagesellschaft, und Gerüchten zufolge kommt dieses Kartenspiel auch aus genau diesen Kreisen. Tatsächlich stammen die Vorläufer des Pokers aber aus Ägypten.

Gewinner des Spieles ist derjenige, der am Ende die beste Hand hat, oder aber die schlechteste, je nach Spielvariante. Und davon gibt es etliche. Auch die Anzahl der Spieler ist variabel.

Für eine Variante müssen zunächst die Setzstruktur, die Wertungsvariante, die Blindstruktur und die Spielart festgesetzt werden. Auch Sonderregeln sind möglich. Die Spielart gibt vor, welche Karten der Spieler für die erste Hand nehmen darf, und welche sichtbar sein sollen. Die Blindstruktur ist für die Bildung der Einsätze zuständig, und die Setzstruktur sagt aus, wie viel man setzen und erhöhen darf. Die Sonderregeln können beliebig ausgeschmückt werden.

Eine besonders beliebte Pokervariante, und ein gern ausgeübter Partyspaß, ist das Strippoker.
Anstelle von Einsätzen muss der Verlierer sich eines Kleidungsstücks entledigen, und bei einem langen Abend, sitzt der Verlierer, zur Freude der anderen Spieler, am Ende nackig da.
Diese Pokervariante wird allerdings am liebsten mit der Teilnahme von Frauen gespielt.
Auch Alkohol als Einsatz ist eine beliebte Sache, kaum ein Mitspieler verlässt einen solchen Pokerabend ohne angeheitert zu sein.

Es gibt viele Pokerclubs in denen das Pokerspiel als sehr ernst genommener Sport betrieben wird. Hier sind die Einsätze meistens Spielchips, auf weltweiten Turnieren gibt es allerdings die Möglichkeit Pokale und auch Geld zu gewinnen.

Jeder Spieler kann eine eigene Strategie erstellen, die er möglichst vor dem Gegner geheim halten sollte. Selbstverständlich kann man auch bei diesem Spiel schummeln und betrügen, was allerdings eine sehr unsportliche Aktion ist. Poker war früher als berüchtigtes Glücksspiel verschrien, gewinnt aber immer mehr an gesellschaftliche Akzeptanz.